Eine Powerbank mit Firmenlogo ist inzwischen ein etablierter technischer Werbeartikel. Aber was ist, wenn eine rechteckige Standard-Powerbank mit Aufdruck nicht zur geplanten Kampagne passt?
Dann kann die Powerbank selbst individuell entwickelt werden.
Als Powerbank in Sonderanfertigung kann sie beispielsweise die Form eines Produkts, einer Maschine, eines Fahrzeugs, einer Verpackung oder eines Firmenlogos aufnehmen. Aus einem technischen Werbeartikel entsteht so ein Produkt, das unmittelbar mit dem werbenden Unternehmen verbunden ist.
Gerade für erklärungsbedürftige Produkte und Unternehmen aus Industrie und Technik ist das eine interessante Möglichkeit.
Nicht das Logo, sondern die Form macht den Unterschied
Bei klassischen Powerbanks findet die Individualisierung auf der Oberfläche statt: Das vorhandene Gehäuse wird bedruckt oder graviert.
Bei einer Sonderanfertigung gehen wir einen Schritt weiter.
Hier wird das Gehäuse der Powerbank individuell entwickelt. Die charakteristischen Merkmale eines Produkts oder einer Marke werden auf die Abmessungen und technischen Anforderungen einer Powerbank übertragen.
Das kann zum Beispiel sein:
- eine Maschine oder ein Maschinenteil
- ein Fahrzeug
- eine Flasche oder Dose
- ein Werkzeug
- ein technisches Bauteil
- eine Produktverpackung
- ein Firmenlogo oder Markensymbol
Dabei muss nicht jedes Detail des Originals übernommen werden. Entscheidend ist, dass die Merkmale erhalten bleiben, an denen der Empfänger das Produkt sofort erkennt.
2D oder 3D – wie realistisch soll die Powerbank werden?
Grundsätzlich können individuelle Powerbanks sowohl als 2D- als auch als 3D-Sonderform entwickelt werden.
Eine 2D-Ausführung bietet sich beispielsweise für Logos, Symbole oder Produkte mit einer charakteristischen Kontur an. Die Powerbank bleibt vergleichsweise flach und kompakt, erhält aber eine vollständig individuelle Außenform.
Eine 3D-Sonderanfertigung geht weiter. Hier können auch räumliche Details des Originals berücksichtigt werden.
Das ist besonders interessant bei Maschinen, Fahrzeugen, Werkzeugen, Flaschen oder anderen Produkten, deren Wiedererkennungswert stark von ihrer dreidimensionalen Form abhängt.
Dabei gilt allerdings nicht automatisch: Je detaillierter, desto besser.
Eine gute Sonderanfertigung reduziert das Original auf die Merkmale, die für den Wiedererkennungswert wirklich wichtig sind.
Die Technik muss zur Form passen
Bei einer Powerbank steht nicht nur das Design im Vordergrund.
Im Gehäuse müssen Akku, Elektronik und Anschlüsse sicher untergebracht werden. Deshalb lässt sich nicht jede beliebige Form im Maßstab 1:1 in eine Powerbank verwandeln.
Sehr schmale Bereiche, filigrane Elemente oder extreme Proportionen müssen gegebenenfalls angepasst werden.
Auch die gewünschte Akkukapazität beeinflusst die Konstruktion. Eine höhere Kapazität benötigt entsprechend mehr Platz im Gehäuse.
Deshalb betrachten wir bei der Entwicklung immer beide Seiten:
Wie nah können wir optisch an das Original herankommen – und wie lässt sich gleichzeitig eine funktionierende Powerbank daraus machen?
Genau diese Abstimmung macht eine gute Sonderanfertigung aus.
5.000 oder 10.000 mAh?
Bei der Planung sollte nicht automatisch die größtmögliche Kapazität gewählt werden.
Eine Powerbank mit 5.000 mAh kann für viele Anwendungen bereits vollkommen ausreichend sein und ermöglicht häufig ein kompakteres Gehäuse.
10.000 mAh bieten dagegen mehr Energiereserve, benötigen aber auch entsprechend mehr Platz.
Welche Variante sinnvoll ist, hängt daher vom Projekt ab.
Soll die Powerbank möglichst kompakt und nah am Originalprodukt bleiben, kann eine geringere Kapazität die bessere Entscheidung sein. Steht dagegen die maximale Alltagstauglichkeit im Vordergrund, kann eine größere Kapazität interessanter sein.
Design, Abmessungen, Gewicht, gewünschte Funktion und Budget sollten deshalb gemeinsam betrachtet werden.
Vom Produktfoto zur eigenen Powerbank
Für eine erste Einschätzung benötigen wir nicht zwingend fertige 3D-Daten.
Häufig reichen bereits Fotos, Zeichnungen, Abbildungen oder eine Skizze des gewünschten Produkts.
Anhand dieser Unterlagen lässt sich zunächst prüfen, welche Form technisch sinnvoll umgesetzt werden kann.
Anschließend entsteht ein virtueller Entwurf. Hier können Proportionen, Farben, Logo und Position der Anschlüsse beurteilt und gegebenenfalls noch verändert werden.
Bei individuellen Projekten empfehlen wir anschließend ein Ausfallmuster. Je nach Projekt kann dieses zunächst anhand von Fotos und Videos geprüft oder zusätzlich als physisches Muster zugesandt werden.
Erst wenn Form, Farben und Funktion freigegeben sind, beginnt die Serienproduktion.
Wie lange dauert eine Powerbank-Sonderanfertigung?
Eine Sonderanfertigung benötigt naturgemäß mehr Vorlauf als eine Powerbank aus Lagerbestand.
Für die Entwicklung, Musterproduktion, Freigabe und anschließende Serienproduktion sollte ausreichend Zeit eingeplant werden.
Als Orientierung liegt die Lieferzeit bei vielen Projekten bei etwa vier bis fünf Wochen ab finaler Freigabe.
Bei komplexen Formen, größeren Stückzahlen oder saisonal hoher Auslastung kann sich die Produktionszeit verlängern.
Gerade bei Powerbanks für Weihnachtsaktionen, Jahresveranstaltungen oder einen festen Messetermin lohnt es sich deshalb, frühzeitig mit der Entwicklung zu beginnen.
Bereits ab 100 Stück individuell
Eine eigene Produktform klingt zunächst nach einem Projekt für sehr große Auflagen.
Das muss nicht der Fall sein.
Je nach Ausführung können individuelle Powerbanks bereits ab 100 Stück realisiert werden.
Dadurch kommen Sonderanfertigungen nicht nur für große internationale Kampagnen infrage, sondern beispielsweise auch für gezielte Kundenaktionen, Produkteinführungen, Messen oder hochwertige Mitarbeitergeschenke.
Bei komplexeren Projekten kann eine größere Auflage wirtschaftlich sinnvoller sein, da sich einmalige Entwicklungs- und Formkosten auf mehr Einheiten verteilen.
Warum eine Sonderform häufig stärker wirkt als ein großes Logo
Bei einer individuellen Powerbank muss das Firmenlogo nicht zwangsläufig die größte Fläche einnehmen.
Wenn ein Hersteller beispielsweise eine charakteristische Maschine produziert und genau diese Maschine als Powerbank nachbilden lässt, entsteht die Verbindung zum Unternehmen bereits durch die Form.
Das Logo kann dann wesentlich dezenter integriert werden.
Aus unserer Sicht ist das häufig die interessantere Form der Werbung.
Der Empfänger bekommt nicht einfach eine Powerbank, auf der Werbung aufgedruckt wurde. Er bekommt eine Miniatur des Produkts mit einer echten Funktion.
Das schafft Gesprächsstoff und erhöht den Wiedererkennungswert.
Für welche Unternehmen sind individuelle Powerbanks interessant?
Besonders gut funktionieren Sonderanfertigungen bei Unternehmen, die ein visuell charakteristisches Produkt besitzen.
Das können beispielsweise Maschinenbauer, Automobilzulieferer, Werkzeughersteller, Lebensmittelproduzenten oder Unternehmen aus der Bau-, Energie- und Elektrobranche sein.
Aber auch ein abstraktes Firmenlogo oder Maskottchen kann Ausgangspunkt für die Gestaltung sein.
Entscheidend ist nicht die Branche, sondern die Idee hinter dem Produkt.
Powerbank als Sonderanfertigung: erst die Idee, dann das Produkt
Wer eine individuelle Powerbank plant, muss deshalb nicht bereits wissen, wie das fertige Produkt aussehen soll.
Oft beginnt ein Projekt ganz einfach mit einem Foto und der Frage:
„Können Sie daraus eine Powerbank machen?“
Genau an diesem Punkt beginnt für uns eine Sonderanfertigung.
Wir prüfen die Form, die gewünschte Kapazität und die technischen Anforderungen und entwickeln daraus gemeinsam mit dem Kunden eine umsetzbare Lösung.
Denn bei einer guten Sonderanfertigung wird nicht einfach ein Logo auf einen Werbeartikel gedruckt.
Der Werbeartikel wird selbst zum Produkt der Marke.











